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Der Fotokurs - Lichtverhältnisse



 Fotografieren bei Sonnenlicht im Freien
   

Für die meisten Tageslichtaufnahmen ist es am besten die Sonne hinter sich zu haben. Der Winkel sollte dabei idealerweise größer als 90° sein.

Dadurch wird das Motiv gut ausgeleuchtet, die Farben sind kräftig und es kommt nicht zu störenden Reflexionen. Dabei ist das Licht i.d.R. nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang am besten. Zu diesem Zeitpunkt ergeben sich meist sehr stimmungsvolle und satte Farben. Morgens ist es zudem meist klarer als am Rest des Tages. Um die Mittagszeit, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, sind die Farben meist flacher und die Kontraste härter.

 

Für Porträt- oder Aktaufnahmen kann ein Winkel von 90° interessant sein, da hier die Schatten sehr markant zur Geltung kommen.

Kommt man bei Tageslicht nicht um eine Gegenlichtaufnahme herum, ist eine Gegenlichtblende sinnvoll, die das direkte Scheinen der Sonne in das Objektiv verhindert. Eine moderne Kamera belichtet in dieser Situation meist zu gering, so dass ggf. eine halbe Blende zugegeben werden sollte.

Hat man die Wahl sollte man Gegenlichtaufnahmen nur für Sonnenauf- oder untergänge verwenden. Dabei bietet es sich an, eine kleine Serie anzufertigen, da diese Situationen oft unterschiedlich rauskommen. Z.B. ein Bild mit Automatik und je eines mit +1 Blende und –1 Blende.

Wenn Sie etwas erfahrener sind lohnt es sich mit dem Gegenlicht zu spielen. Allerdings sollte man dazu am besten einen eigenen Film opfern und sich die Aufnahmedaten notieren, damit Sie später wissen, wie die drei tollen Aufnahmen zustande gekommen sind.

 

Bei bewölktem Himmel wirken die Farben etwas blasser und die Schatten sind fast vollständig verschwunden. Das heißt jedoch nicht, dass auch zu dieser Zeit nicht gute Aufnahmen gelingen. Meist sind es Stimmungsbilder, die z.B. den Nebel oder das besondere Licht bei einem Wetterwechsel gelungen einfangen. Nasse Pflanzen wirken z.B. wenn es sich gerade wieder aushellt besonders saftig und grün.
Auch Portrait- und Nahaufnahmen wirken i.d.R. gut, da sich der Schatten nur wenig bemerkbar macht und damit alle Bildteile gleichmäßig ausgeleuchtet werden.

Früh am Morgen bzw. später am Abend steht auch draußen nur noch wenig Licht zur Verfügung. Je weniger Licht vorhanden ist und je größer die verwendete Brennweite ist, desto eher ist dabei die Gefahr, dass das Bild verwackelt wird.

Prinzipiell kann man von der Schärfe-Grundregel ausgehen, dass man ein Foto aus der Hand machen kann, wenn der Nenner der Belichtungszeit (z.B. 125 bei 1/125s) größer ist, als die Brennweite (z.B. 75mm) mit der man dieses Bild machen möchte.

 

Ein Blitz kann natürlich auch in der Dämmerung verwendet werden, um ein im Vordergrund befindliches Motiv auszuleuchten. Die Reichweite eines Blitzes ist aber i.d.R. nur 2 bis 5 Meter. Alles was sich dahinter befindet, wird mit der Blitzbelichtungszeit (i.d.R. 1/60s) belichtet und ist – je nach Fortschritt der Dunkelheit – schwach oder gar nicht mehr zu sehen.

Ist dieses Verhältnis schlecht, z.B. 1/30s bei einer Brennweite von 105mm, hilft nur noch ein Stativ, um ein scharfes Bild zu erhalten. Alternativ kann man das nächste Mal höchstens einen höherempfindlichen Film verwenden. Dabei ist ein Film ISO 200 doppelt so empfindlich wie ein Film ISO 100, d.h. ihre Belichtungszeit wird dadurch halbiert (d.h. 1/60s statt 1/30s).

 

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 Aufnahmen bei geringem Licht
   

Tipps für Nachtaufnahmen

Bei Nachtaufnahmen kann man unterscheiden zwischen Blitzaufnahmen und Aufnahmen ohne zusätzliches künstliches Licht. Bei Blitzaufnahmen gilt das vorher gesagte.

Bei reinen Nachtaufnahmen muss Ihre Kamera in der Lage sein lange Belichtungszeiten zu verarbeiten (i.d.R. 1s, 2s, 5s, 10s, 15s, 20s, 30s und Bulb).

Für Aufnahmen die mehr als 30 Sekunden erfordern stellen Sie „Bulb“ oder „B“ ein und müssen den Auslöser solange gedrückt halten, wie das Bild ausgelöst werden soll.

Allerdings wird dadurch i.d.R. das Bild verwackelt. Es bietet sich also bei längerbelichten Nachtaufnahmen an:

a)    ein Stativ zu verwenden, damit die Kamera ruhig steht
b)    einen Timer zu verwenden, damit Sie durch das Auslösen die Kamera nicht in Schwingung versetzen
c)    einen Drahtauslöser zu verwenden, damit Sie nicht auf dem Auslöser bleiben müssen und das Bild ebenfalls meist verwackelt wird

Möchte man den Sternenhimmel bei Nacht fotografieren, macht sich recht schnell die Erddrehung bemerkbar. Als Faustregel kann man sich merken, dass ca. 20-30s Belichtungszeit mit einem Normal-Objektiv (50mm) die Sterne gerade noch als Punkte erscheinen lässt. Belichten Sie länger oder verwenden Sie eine größere Brennweite, erscheinen Sie als mehr oder minder lange Striche.

Interessant ist dies, wenn Sie den Polarstern im Norden fotografieren. Um ihn drehen sich nämlich scheinbar alle anderen Sterne, so dass er selbst bei einer Belichtung von 30 Minuten noch als Punkt, die Sterne darum herum jedoch als mehr oder minder lange Striche zu sehen sind,

Bei manchen Bildern kann es interessant wirken, wenn Sie zusätzlich den Blitz zur längeren Belichtungszeit verwenden, z.B. bei einer nächtlichen Kreuzung. Dadurch wird die nähere Entfernung wie z.B. ein Fußgänger festgehalten und zusätzlich der Verkehr über Sekunden als verschwommener Hintergrund auf den Film gebannt. Hier sollten Sie jedoch immer mehrere Bilder machen, da es von einigen Umständen abhängt, ob das Bild gut wirkt.
 

Kunstlichtaufnahmen

Bilder mit Kunstlicht ergeben auf normalem Film oder mit der Normaleinstellung einer Digitalkamera meist andere, gelbliche Farben. Das kommt davon, dass die Kunstleuchten nicht das komplette Farbspektrum aussenden und die Filme das Licht nur selektiv wahrnehmen.

Umgehen kann man dies natürlich mit einem Blitz. Aber nur für kurze Entfernungen.

Alternativ gibt es spezielle Kunstlichtfilme für die analogen Kameras. Bei Digitalkameras kann man die Kamera über den Weissabgleich quasi neu auf die Lichtsituation ausrichten.

Die Belichtungsautomatik der meisten Kameras verwendet die gewichtete Mittenmessung. Dabei geht die Kamera davon aus, dass sich in der Nähe der Bildmitte das wichtigste Motiv befindet und am Rande des Bildes die eher unwichtigen.

Bei besseren Kameras (u.a. die meisten Spiegelreflexkameras) gibt es Wahlmöglichkeiten, um die Belichtungsmessung zu beeinflussen.

Belichtungskorrekturen

Die Belichtungsautomatik beachtet nun die mittleren Regionen stärker als die Randregionen bei der Belichtungsberechnung. Ein Bild gilt dabei für die Automatik als richtig belichtet, wenn es im gewichteten Gesamtdurchschnitt so hell wie 18% grau ist.

Vor diesem Hintergrund muss man die Belichtungsmessung manchmal manuell korrigieren. Wenn Sie z.B. im Schnee fotografieren oder sich eine große sehr helle Wolke in Ihrem Bild befindet, tendiert eine normale Kamera dazu diese Helligkeit überzugewichten und deshalb eine zu schnelle Belichtungszeit zu wählen. Das Bild ist dann mehr oder weniger zu dunkel.
In dieser Situation bietet es sich an, ein bis drei halbe Blenden zuzugeben, d.h. manuell heller zu gestalten, als dies die Kamera machen würde. Statt der z.B. vorgeschlagenen 1/250 mit Blende 16 bei Schnee wählen Sie die Korrektur +1 Blende. Die Kamera macht dann das Bild mit 1/250 und Blende 11. Spielen Sie etwas mit derartigen Lichtsituationen. Jede Kamera reagiert etwas anders. Sie benötigen ein Gefühl für Ihre Kamera in Extremsituationen!

Genau dieselbe Situation kann entstehen, wenn Sie sehr dunkle Bildelemente fotografieren möchten, die auch dunkel herauskommen sollen. In diesem Fall müssen Sie das Bild ggf. manuell dunkler machen, d.h. z.B. mit –1 Blende korrigierend eingreifen.
 

ISO-Empfindlichkeit

Bei der analogen Fotografie steht vor dem Fotografieren die Filmauswahl. Zum einen müssen Sie sich zwischen Negativ- bzw. Bilder- und Dia-Filmen entscheiden und zum anderen für eine Empfindlichkeit, z.B. 100 ISO (= 21 ASA). Bei einer Digitalkamera kann man diese Einstellung an der Kamera wählen. Sie wird durch digitale Filter erreicht, d.h. letztlich wie empfindlich der Bildsensor eingestellt wird.

Die Entscheidung zwischen Bilder- oder Negativfilm und dem Dia-Film ist meist subjektiv. Beide haben Vor- und Nachteile. Für den Negativfilm spricht, dass es kleine Belichtungsfehler eher wegsteckt und die Entwicklung sowie die Bilder meist preiswerter. Für den Dia-Film spricht, dass man das Zelluloid schon im Original ansehen und groß projizieren kann und er i.d.R. kontrastreicher ist.

In der Analogfotografie gilt der 100 ISO Film als Standard. Möchten Sie einen empfindlicheren Film wählen Sie die ISO 200 (doppelt so empfindlich) oder die ISO 400 Variante. Diese sind sinnvoll, wenn Sie von vorne herein wissen, dass Sie für die nächsten Bilder schnelle Objekte oder verhältnismäßig wenig Licht zur Verfügung haben, wie ein Radrennen oder Treffen am Abend bzw. bei schlechtem Wetter.
 

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