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Der Fotokurs - Bildgestaltung



 Die Motivwahl und die Perspektive
   

Um ein interessantes Bild zu erhalten, sollten Sie auf die Bildgestaltung achten

Wählen Sie genau ein Hauptmotiv, nicht gleichzeitig eine Person im Vordergrund, die Kirche dahinter und die Landschaft fotografieren wollen.
Nehmen Sie eines der Motive als führend und gestalten Sie das Bild um dieses Motiv herum.

Lassen Sie sich Zeit für ein Bild – wenn es geht. Nur dann können Sie etwas mit dem Motiv spielen und die beste Anordnung finden, etwas rechts und links gehen, probeweise in die Knie gehen etc. Gewöhnen Sie sich an den Sucher Ihrer Kamera. Er hat eine ganz andere Wahrnehmung des Bildes und der Umgebung als wir Menschen, die sich zusätzlich umdrehen, hören und riechen können. Deshalb lassen Sie sich auf diese Beschränkung ein. Ihr Bild wird immer nur einen Ausschnitt der Stimmung des Momentes wiedergeben können.

Sind Sie in einem Ihnen nicht bekannten Gebiet unterwegs, bietet es sich an, sich vorher über interessante Motive zu erkundigen, u.a. in einem Reiseführer. Dann haben Sie mehr gesehen und bringen i.d.R. bessere Bilder mit nach Hause.
Ein viel verwendetes Stilmittel ist der Rahmen für ein Bild. Fotografieren Sie z.B. zum Teil durch einen Torbogen hindurch oder lassen Sie einen Baum im Vordergrund mitspielen. Aber nicht immer, sonst wirkt auch dies bald langweilig.
Eine weitere Überlegung ist der Sonnenstand. Wenn Sie die Möglichkeit haben, planen Sie den Sonnenstand mit ein. Sie sollten Gegenlichtsituationen und die Mittagszeit für die interessantesten Motive vermeiden. Ggf. lohnt sich ja ein zweiter Besuch.

Machen Sie nicht nur Bilder vom Strand, sondern versuchen Sie einen interessanten Vordergrund mit ins Bild einzubauen, z.B. eine Palme oder eine Person. Gehen Sie mal in die Hocke, dann ist der Strand näher und das Bild wirkt dichter.

Für den Urlaub findet man bei Casamundo verschiedene Ideen für den Urlaub und damit auch für lohnende Motive.

Haben Sie Mut, auch nur Einzelteile eines Gebäudes oder einer Landschaft zu fotografieren. Konzentrieren Sie sich auf eine Aussage, auf etwas typisches. Sie müssen nicht immer den 360° Rundumblick einfangen.

Dankbare Motive sind vor allem im fernen Ausland Märkte. Das aussuchen von Obst oder das Feilschen kann man mit einem Tele meist von mittlerer Distanz beobachten und fotografieren. Allerdings sollten Sie Personen nicht einfach „abschliessen“ sondern diese – ggf. auch mit einer Handbewegung – fragen, ob Sie ein Bild machen dürfen. Oft wird versucht, Bilder ohne Menschen zu machen. Das muss nicht unbedingt sein. Fangen Sie die wirkliche Stimmung ein, ohne dass Passanten das Bild zu sehr bestimmen.

Das Treiben auf dem Markt selbst ist natürlich auch immer ein Bild wert. Spielen Sie auch hier mit der Brennweite. Vom Weitwinkel bis zum großen Tele gibt es Motive in Hülle und Fülle.

Mit dem Tele eignen sich natürlich auch Pflanzen und Tiere für Nahaufnahmen. So nah man eben dran kommt. Speziell bei Tieren bietet es sich an mehrere Bilder zu machen. Vor allem, wenn Sie sich langsam anprischen, sollten Sie schon vorher ein Bild gemacht haben. Das Tier kann nämlich genau so schnell weg sein, wie Sie es erblickt haben. Dann wäre es schade, wenn Sie gar kein Bild davon gemacht haben. Selbst wenn Sie kurz darauf die Möglichkeit bekommen, etwas näher dran zu gehen.

Um etwas Spielraum zu haben, sollten Sie bei derartigen Aufnahmen immer eine offene Blende wählen, damit Sie eine genügend kurze Belichtungszeit bekommen, wenn sich das Tier vielleicht bewegt. Ausserdem sieht es meist besser aus, wenn der Hintergrund dadurch etwas verschwimmt. Zur Not können Sie hier auch ein Sportprogramm an Ihrer Kamera auswählen, das versucht die schnellst mögliche Belichtungszeit zu wählen.

Oft bietet sich bei bewegten Objekten eine Bilderserie an. Sie müssen damit rechnen, dass bei weitem nicht jedes Bild gut wird. Das geht auch jedem Profi so.

Interessant sind auch Wetterstimmungen. Besondere Wolkenformationen, besonderes Licht oder auch Windverhältnisse. Hier bietet sich ggf. die weiter unten eingeführte 2/3 zu 1/3 Regel zugunsten des Himmels anzuwenden.

Sie müssen sich für das Quer- oder Hochkantformat entscheiden. Eine kreative Entscheidung, die Ihnen niemand abnehmen kann. Meist sehen Landschaftsbilder quer und Porträtsaufnahmen hochkant besser aus. Meist. Zudem wirkt ein Querbild eher ruhig. Mehr Spannung kann i.d.R. ein Hochkantbild erzeugen.

Achten Sie auf die Perspektive aus der Sie fotografieren. Beim Fotografieren von Personen sollten Sie darauf achten, diese aus deren Augenhöhe zu fotografieren, besonders bei Kinderfotografien ist das wichtig.
Die Vogelperspektive liefert beeindruckende Übersichtsbilder. Witzige und kreative Bilder machen Sie aus der Froschperspektive, bei der sich die Kamera fast auf Bodenhöhe befindet.

Probieren Sie es aus! Gehen Sie einige Meter nach rechts oder links, gehen Sie in die Hocke. Meist macht sich dieser Unterschied deutlich in der Güte Ihrer Bilder bemerkbar.

Halten Sie Ihre Kamera gerade. Achten Sie immer kurz darauf, ob die Horizontlinie halbwegs gerade erscheint. Schiefe Bilder wirken unprofessionell.

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 Die Brennweite und die Wirkung von Vorder- und Hintergrund
   

Die Wahl der Brennweite an Ihrem Zoom bestimmt den Bildausschnitt. Achten Sie darauf, dass sich nicht zu viel nichtssagender Vordergrund in Ihrem Bild befindet. Instinktiv möchte man gerne den kompletten Eindruck einfangen und bemerkt, dass man im Sucher nur wenig davon sieht. Viele verwenden dann das maximale Weitwinkel um noch möglichst viel auf das Bild zu bekommen.

Besser ist es aber sich von dem Gedanken gleich zu verabschieden und sich einen passenden Vordergrund und ein schönes Hauptmotiv herauszusuchen. Variieren Sie die Brennweite. Meist bietet es sich auch an noch ein oder zwei Telebilder zu schießen. Dann haben Sie i.d.R. mit der kleinen Fotostory deutlich mehr erzählt.

Der Vordergrund kann sowohl Hauptmotiv sein, z.B. eine Person, als auch Beiwerk für eine gute Landschaftsaufnahme, z.B. ein Baum, der von links oben seine Blätter ins Bild hereinhängt.

Meist wirkt das Foto interessanter, wenn das Motiv die Bildfläche annähernd ausfüllt. Gut sind meist auch eine Miniserie von zwei Bildern, die ein Motiv, z.B. ein Gebäude in der Übersicht zeigt und eines, das sich auf bestimmte markante Einzelheiten konzentriert..
Interessant wirkt auch oft eine flache diagonale Linie, wie ein ansehnlicher Zaun, ein Bach oder ein Weg, der sich im vorderen Drittel des Bildes befindet und nach hinten läuft. Derartige Linien geben dem Bild i.d.R. Tiefe und machen es interessanter.

Der Hintergrund gibt dem Bild meist Atmosphäre. Achten Sie darauf, dass sie eine Hauptaussage, eine Hauptstimmung erzeugen. Nicht zu viel in ein Bild hineinpacken, d.h versuchen Sie nicht die Stimmung des Sonnenuntergangs einzufangen und die sanft ansteigenden Hügel der Berge.

Zudem darf der Hintergrund nicht stören, darf nicht zu sehr vom Hauptmotiv ablenken. Schlechtes Beispiel ist hier ein Laternenpfahl, der dem Hauptmotiv quasi „aus dem Kopf wächst“, da sie sich auf dem Bild genau hinter dem Kopf der Person befindet.

Beachten Sie den „Goldenen Schnitt“, der besagt, dass es besser aussieht, wenn Sie zwischen links und rechts bzw. oben oder unten nicht das Verhältnis 1/2 zu 1/2, sondern 2/5 zu 3/5 wählen.
Z.B. wählen Sie Ihren Bildausschnitt so, dass sich ihre Hauptperson im Vordergrund 2/5 vom Linken oder rechten Rand befindet oder
wählen Sie den Himmel oberhalb des Horizonts entweder so, dass er 2/5 des Bildes oder 3/5 des Bildes ausmacht.

Fotografieren Sie ihr Motiv im Querschnitt oder befindet sich ihr Objekt im Bewegung sollte in Blick- bzw. Bewegungsrichtung noch Platz sein. Hier kann es ggf. auch sinnvoll sein die 2/5 zu 3/5 Regel in Ausnahmefällen zu „überstimmen“.

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